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Bier brauen

Wenn Sie gerne schöne Gefäße sammeln, dann werden Sie Hobbybrauer. Es gibt keinen plausibleren Grund seiner Sammelleidenschaft zu frönen und das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Von der heißen "Würze" entnimmt man einen Krug voll und kühlt ihn im Wasserbad auf 16° herunter. Darin löst man die Hefe als "Starter" auf. Man nimmt entweder fertige Bierhefe oder einige Esslöffel "Bärme" die vom letzten Brauen übergeblieben ist.

Die "Würze" gießt man nun in das Brau-gefäß.

Geräte: Thermometer, Waage, offenes Fass als Braugefäß mit Spundloch, Steinkrüge, Eimer und ein Wasserkessel.

Mengen: 45 L Wasser, 25 kg Malz, ½ kg Hopfen, 30 g Bierhefe.

 

www.
Domain, Webspace, www.sprit.org

Jetzt muss sie so schnell wie möglich abkühlen. Man kann das beschleunigen indem man einen sauberen Eimer mit kaltem Wasser und/oder Eis häufig eintaucht. (darauf achten, dass kein Wasser überläuft!)

Sehr wichtig ist die peinliche Sauberkeit von Gerätschaft und Gefäßen!

Ist die "Würze" bis auf 16° abgekühlt, fügt man den "Starter" hinzu und rührt gut um. Mit einem Tuch bedeckt soll die "Würze" nun drei Tage ruhen. Die Abdeckung muss dicht sein damit weder Staub noch die Essigfliege in das Braugefäß gelangen.

Jetzt kann es losgehen!

Zunächst das Braugefäß mit einem Filter versehen. Auch Heu oder Stroh haben sich als Filter bewährt. Man bindet ein Bündel zusammen und legt es im Braugefäß vor das Spundloch. Den Faden nach vorne herausziehen und den Verschluss anbringen.

Die "Bärme" die nach oben gestiegen ist wird abgeschöpft. (Sie würde später zu Boden sinken.) Man kann sie an einem kühlen Ort für späteres Brauen als Bierhefe aufheben. Nach 5-8 Tagen ist die Gärung abgeschlossen und das Bier kann "abgezogen" - vorsichtig, ohne Bodenrückstände aufzuwirbeln - in die Lagergefäße gefüllt werden. Wichtig! Ab jetzt darf keine Luft mehr an das Bier gelangen!

Tipps
Halten Sie die Temperaturen ein. Bei über 66° sterben die wichtigen Enzyme ab!
Je dunkler das Malz, desto dunkler das Bier.
Statt des Holzfasses kann man auch einen Kunststoffbehälter mit Spundloch verwenden.
Man könnte auch Brothefe verwenden, aber sie ist von minderer Qualität (untergärig) und nicht zu empfehlen.
Kleines Brau ABC
abziehen: abfüllen
Bärme: obergärige Bierhefe
Darre: Lochblech zum Rösten des Grünmalzes
Grünmalz: Wenn die Geste auskeimt
maischen: Vollsaugen des Malzschrots mit Wasser
Malzen: Rösten der gekeimten Gerste
Starter: Würze mit Bierhefe vermengen
Würze: gemaischtes Malzwasser.

45 L Wasser zum kochen bringen und auf 64-66° abkühlen lassen. Die Hälfte davon  gießt man nun in das Braugefäß und gibt die 25 kg Malz dazu. Danach den Rest des Wassers. Gut verrühren bis das Malzschrot ganz vollgesogen ist. Man nennt das "maischen".

Den Behälter mit einem Tuch abdecken und über Nacht stehen lassen.

Nächsten Tag den Spundhahn öffnen und die "Würze" in einen Eimer oder Holzzuber laufen lassen. Nun mit kochendem Wasser einige male das Malz im Gärgefäß übergießen um den Zucker auszuschwemmen. Weil das Malz sich vollgesogen hat wird dadurch die Flüssigkeitsmenge wieder erreicht.

 

porzellantreff.de

 

Die "Würze" wird nun in den Kochkessel gefüllt, ein Leinensäckchen mit dem Hopfen hineingehängt und eine Stunde gekocht.

In der Zwischenzeit reinigt man das Braugefäß, entfernt die Malzrückstände und macht es wieder gebrauchsfertig. >>>

 

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