Web

    Service

         Pro

Ernährung, Familie, Heim, Haushalt, Gesundheitstipps, Gourmetlexikon, Lat. Sprüche, Redewendungen, Zitate u.v.m.
Ernährungstipps
Gesundheitstipps
Heilkräuter ABC
Gourmet ABC
Reaktionen
Selber machen
   Bier
   Schnaps
   Wein
Tipps Übersicht
Wünsche - Anregungen - Ideen
Zitat, Redewendung und Sprichwortsammlung
Zitate Latein
Bannerwerbung
Hinweise - Fragen
Home
 
Tipp einsenden

 

Buch24.de - Bücher versandkostenfrei

 

Flugbuchung.com - Flüge buchen mit Preisgarantie!

 
 
Bier selber brauen

Hopfen und Malz, Gott erhalt´s! Diesen frommen Wunsch hat man zigmal gelesen und jeder weiß, dass es sich dabei um die Grundstoffe von Bier handelt. In der Tat, mehr als Hopfen und Malz braucht man nicht um gutes Bier herzustellen, wenn man das ebenfalls benötigte Wasser für selbstverständlich erachtet. Hier ist beschrieben wie man Bier ohne allzu großen Kostenaufwand herstellen kann. Technokraten und Anhänger  hyperperfekter Bierherstellung werden vielleicht entsetzt sein, aber Bier wurde bei seiner Entstehung nicht in Plastikbehältern und Leichtmetallfässern erzeugt. Vielleicht sollte man nicht alles so `bierernst` nehmen, aber sich dennoch an strikte Regeln halten, dann gelingt es.

So genannte Geheimrezepte sind durch Erfahrungen gewonnene  individuelle Abwandlungen  der Grundform des Bierbrauens. So mancher erfahrene Bierbrauer wurde wegen seiner

Braukunst in die erlauchte Zunft der Braukünstler aufgenommen weil er imstande war besonders köstliches und bekömmliches Bier herzustellen. Man kann - wenn man die Möglichkeit hat - Hopfen selbst anbauen und die Gerste selbst malzen. In beiden Fällen erreicht man das individuellste Ergebnis. Es gibt aber auch die Möglichkeit beides zu kaufen, sei es bei Brauereien selbst, in so genannten "Brau-Küchen", im Internet oder in Drogerien zur Not sogar einen Malzextrakt.

Allerdings hält letzterer dem Vergleich mit echtem Malz nicht stand. Bier mit Malz- extrakt schmeckt einfach nicht so gut wie mit echtem Malz. Es gibt mittlerweile auch so genannte ´Bierkits´ samt benötigter Ingredienzien, mit denen man Bier selbst brauen kann, aber letztlich entscheidet der erwartete Geschmack ob man diese Art des Brauens wiederholt.

Hier erfahren Sie wie man Bier für den Eigenbedarf mit den klassischen Bestandteilen selbst herstellen kann.
Hopfen ernten

Man erntet die Blüte wenn sie voll erblüht und mit dem bittersüß duftenden gelben Staub gefüllt ist. Blüten sorgfältig trocknen. Überzählige Mengen sollte man in Leinensäckchen zum späteren Verbrauch aufbewahren.

Torquato - ausgesucht gut.

Malzen

Die Gerste in lauwarmes Wasser geben oder in einem wasserdurchlässigen Sack in die Flüssigkeit hängen. Nach 4 Tagen herausnehmen und auf eine ebene Fläche (geeigneter Fußboden, oder Tisch usw.) schütten. Jetzt muss während des Trocknens täglich die Temperatur ge-messen werden. Unter 17° muss die Gerste zusammengeschoben, über 20° auseinander gezogen werden. Die Gerste soll feucht aber nicht nass gehalten werden (mit lauwarmem Wasser besprengen um die erwünschte Keimung anzuregen) und soll langsam auskühlen. Nach ca. 10 Tagen sollten die Malzkeime etwa 2/3 der Kornlänge haben. Ausbreiten und 12 Stunden liegen lassen. Dies ist jetzt das so genannte ´Grünmalz´ 

Das ´Grünmalz´ wird nun geröstet, dazu muss es auf eine Temperatur von 50° erwärmt werden. Das kann im Backofen geschehen (Klappe offen lassen, damit die Luft zirkulieren kann), über einem Grill oder offenem Feuer. Das Getreide muss ständig bewegt werden was man in einer "Darre" (gelochte Blechpfanne) macht. Danach ist es `Darrmalz´. 

Die Beschaffenheit und Farbe des zu brauenden Bieres wird durch den Darrvorgang beeinflusst. Durch das Darren wird das Korn und der Keim abgetötet. Wäre das nicht, so würde das Korn einen Trieb bilden. Zudem wird es durch das Rösten haltbarer. Das ist insofern wichtig, weil man vor der Verarbeitung meist lagern muss. Durch schwaches Rösten bekommt man leicht gefärbtes Darrmalz und somit helles Bier. Bei stärkerem Rösten folglich dunkleres Bier. Als Faustregel gilt: hell unter 50°, dunkel ca. 60° (keinesfalls höher, denn es würden die Enzyme abgetötet, die während des Maischens die im Darrmalz vorhandene Stärke in Zucker umwandeln!). Ständige Beobachtung während des Darrens ist wichtig damit das ersehnte Bier die gewünschte Farbe bekommt. Der Darrvorgang kann beendet werden, wenn das Korn beim Daraufbeißen "knackt" Nach dem Rösten wird das fertige ´Darrmalz´ in einer Schrotmühle zu grobem Schrot gemahlen.

...und nun kann es losgehen! >>>

 

                                                                                         

                                                                                       Senden auch Sie uns Ihre Tipps

                                                                                   mail